Verlegeabstand: 10, 15 oder 20 cm
Der Verlegeabstand ist der Abstand zwischen benachbarten Rohren. Je enger, desto mehr Wärme gibt der Boden bei gleicher Wassertemperatur ab, aber desto mehr Rohr und Heizkreise sind nötig.
| Verlegeabstand | Wo er meist verwendet wird | Rohr pro m² |
|---|---|---|
| 10 cm | Bäder, Räume mit großen Fenstern, Randzonen | 10 m |
| 15 cm | Wohn- und Schlafräume, Küche | 6,7 m |
| 20 cm | Abstellräume, Räume mit geringem Wärmebedarf | 5 m |
Wärmepumpe: niedrigere Temperatur, engerer Abstand
Eine Wärmepumpe arbeitet am effizientesten mit niedriger Vorlauftemperatur, etwa 30–35 °C. Damit der Boden dabei genug Wärme abgibt, wählt man meist 10–15 cm statt 20 cm.
Randzone an Fenstern
An Außenwänden und großen Fenstern sind die Wärmeverluste am größten. Nach EN 1264 können die Rohre in einem bis zu 1 m breiten Streifen dort enger verlegt werden, zum Beispiel alle 10 cm, im übrigen Raum alle 15 cm.
So entscheiden Sie
- Der genaue Abstand ergibt sich aus der Heizlast des Raums, die ein Heizungsplaner berechnet.
- Ohne Berechnung sind 15 cm in Wohnräumen und 10 cm in Bädern üblich.
- Ein einheitlicher Abstand im ganzen Haus vereinfacht die Verlegung, gibt aber nicht immer die gleichmäßigste Wärme.
- Von 15 auf 10 cm braucht man etwa anderthalbmal so viel Rohr und Heizkreise.